Blog

Blog

Der Achtsamkeitsarzt und Yogini Constanze:

Durch die Depression in den jetzigen Moment

Is everything you think you know about depression wrong? – Vielen Dank Johann Hari für diesen Artikel

Als ich 20 Jahre alt war haben mir zwei verschiedene freundliche Psychiaterinnen verschiedene Antidepressiva verschrieben, die überhaupt nicht geholfen haben. Man erklärte mir, dass eine Depression zurückzuführen sei auf ein Botenstoff-Ungleichgewicht im Gehirn, dass einfach Serotonin in meinem Gehirn fehle und man hier mit einem Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer sehr gut ansetzen könnte. Mit diesem Wissen im Hinterkopf fühlte ich mich irgendwie als schwarzes Schaf in der Gemeinschaft der Depressiven „Is everything you think you know about depression wrong? – Vielen Dank Johann Hari für diesen Artikel“ weiterlesen

Mein Zahn tut weh und das alte Lied der Menschheit

Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.  – Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Es war im April 2017 und ich hatte Zahnschmerzen. Ich habe nicht besonders gute Zähne. Aber Erfahrung mit Zahnschmerzen habe ich trotzdem sehr wenig. Ich drehe den Kopf von links nach rechts. Es wird nicht besser. „Mein Zahn tut weh und das alte Lied der Menschheit“ weiterlesen

Was man im neuen Jahr für die psychische Gesundheit tun kann

Ein neues Jahr liegt vor einem. 365 Tage, unbeschriebene Tage, leere Blätter. Zukunft. In Wahrheit nur eine Vorstellung unseres Geistes, nicht wirklich real, nur in unserer Vorstellung existent. Und trotzdem oder eben genau deswegen machen wir so viel damit. Hier sind sieben Strategien, die helfen können, psychisch gesund durch das neue Jahr zu gehen:

„Was man im neuen Jahr für die psychische Gesundheit tun kann“ weiterlesen

Ein Motorschaden im Novemberregen und der jetzige Moment

 

„Breathe, relax, let go“ – unbekannt

 

Mein zehnjähriger Sohn hatte vergessen, die Berichtigung seiner Deutscharbeit zu machen. Diese Berichtigung hätte er, glaube ich, vor ungefähr 10 Tagen abgeben sollen. Er ist gestresst. Es ist halb sieben morgens. Um fünf vor sieben muss er hier aus der Tür sein, um seinen Bus zur Schule zu schaffen. „Ein Motorschaden im Novemberregen und der jetzige Moment“ weiterlesen

Süßer die Alarmglocken nie klingen – ist Achtsamkeit in der Weihnachtszeit möglich?

Drei Strategien, die helfen können, heil durch den Feiertagsstress zu kommen

Draußen wird es langsam dämmrig. Es fängt an zu schneien. Der Baum ist geschmückt, perfekt geschmückt. Das Weihnachtsessen brutzelt auf dem Herd. „Süßer die Alarmglocken nie klingen – ist Achtsamkeit in der Weihnachtszeit möglich?“ weiterlesen

Wie es Wunder wirken kann, Gefühle zu benennen

„Heißest du Kunz?“ „Heißest du Heinz?“ „Heißt du etwa Rumpelstilzchen?“

Unsere Tochter war noch nicht einmal zwei Jahre alt und sie steht im Flur vor der Haustür und weint. Ihre kleinen Hände halten sich an meinem Hosenbein fest, ihre Augen schauen zu mir auf. Mama soll nicht weggehen. Mama soll hierbleiben. Ich muss los, einen Yogakurs unterrichten. Mein Mann ist da, um auf die Kinder aufzupassen „Wie es Wunder wirken kann, Gefühle zu benennen“ weiterlesen

Die tägliche Praxis – ein radikaler Akt der liebenden Selbstfürsorge

»Achtsamkeit entsteht nicht einfach wie von selbst, nur weil man zu der Überzeugung gelangt ist, dass es nützlich und wünschenswert wäre, bewusster zu leben. Es bedarf vielmehr einer starken Entschlossenheit sowie einer wirklichen Überzeugung vom Wert solchen Tuns, um jene nötige Disziplin aufzubringen, die man als Grundpfeiler einer effektiven Meditationspraxis bezeichnen könnte.«
Jon Kabat-Zinn

Für viele Teilnehmende unserer Achtsamkeitskurse stellt sich die Frage, „Die tägliche Praxis – ein radikaler Akt der liebenden Selbstfürsorge“ weiterlesen

Leben in Vorstellungen

»Diese Welt ist nichts anderes als eine Leinwand für unsere Vorstellung. «
Henry David Thoreau

Als ich in die Grundschule ging, hatte ich folgendes Erlebnis: Unsere Schwimmlehrerin kündigte an, dass wir in der Stunde vor den Ferien unser Wasserspielzeug mitbringen dürften, also aufblasbare Schwimmtiere und dergleichen. In meiner Vorstellung war dies fast das Beste, was einem in seiner ganzen Schullaufbahn passieren konnte. In meinem Kopf entstanden Bilder von Glück im Wasser, Bilder, die wohl nur ein kindlicher Geist zeichnen kann. „Leben in Vorstellungen“ weiterlesen

Wie der jetzige Moment mich veränderte

»Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick.
Wenn wir wirklich im gegenwärtigen Augenblick leben, verschwinden unsere Sorgen und Nöte, und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern.«
Thich Nhat Hanh

Dr. Malte Thormählen, der Achtsamkeitsarzt, hat vorgeschlagen, dass es wohl eine gute Idee wäre, wenn einer meiner ersten Blogbeiträge hier davon handeln würde, wie die Achtsamkeit mir in Bezug auf meine Depression geholfen hat. Und dann meinte er, dass dieses Thema „Wie der jetzige Moment mich veränderte“ weiterlesen