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Große Inspiration: Ajahn Brahm

In einem seiner Bücher erzählt Ajahn Brahm, wie er einer jungen Frau eine Entscheidungshilfe gab bezüglich der Frage, ob sie ihren Freund heiraten sollte oder nicht:

Er sagte ihr, sie solle eine Münze werfen.

Tatsächlich geht es nicht darum, was die Münze anzeigt, sondern um die eigene Reaktion. Entsteht das Gefühl von „ja genau, das ist richtig“? Oder hat man den unwillkürlichen Impuls, die Münze noch einmal zu werfen? Ajahn Brahm sagt, auf diese Weise erhalten wir Zugang zum dem, was uns das Herz sagen möchte.

Stillschweigend setzt er voraus, dass wir alle einig sind, dass das Herz irgendwie genau weiß, was richtig ist, aber dass wir ihm keine Gelegenheit geben, zu Wort zu kommen und es dieses Tricks mit der Münze bedarf, um Zugang zu ihm zu bekommen.

Ich glaube, hierin liegt viel Wahrheit. Vielleicht müssen wir endlich die Entscheidung treffen, dass es sich lohnt, dem Herzen zuzuhören und es entscheiden zu lassen! Vielleicht müssen wir uns bewusst dafür entscheiden, dem Herzen, das wir allzu oft zum Stillschweigen gezwungen haben und in den tiefen und dunklen Keller gesperrt haben, damit wir es nicht hören müssen, wieder mehr Raum zu schenken.

Lernen wir unserem Herzen wieder zu vertrauen und nicht zu misstrauen! 

Denn auch Mark Forster weiß:

„Mein Herz tobt in meiner Brust
Schreit und ruft mich zur Vernunft
Doch meine Welt so grell und bunt
Sie drückt es weg, so schellt es stumm
Doch es hört nie auf
Und ich dreh‘ es laut“

Und ich lade alle, die dies hier lesen, dazu ein, genau das zu üben, immer und immer wieder und dann treffen wir uns vielleicht irgendwo und sehen, wo es uns hinführt.

 

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