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Die Gedanken und der Frieden – ein Zitat

Ich habe neulich folgendes inspirierendes Zitat von Krishnamurti gelesen. Und das, was ich hier gelesen habe, deckt sich irgendwie mit meiner Erfahrung: 

Die Gedanken können keine Art zu leben erzeugen, in der es Frieden gibt. Ich weiß nicht, ob ihr das versteht. Wenn die Gedanken sagen: „Ich muss friedvoll sein; ich muss eine Art zu leben finden, in der die Handlungen friedvoll sind, nicht gewaltsam.“, dann erzeugen die Gedanken nur Widerstand zur Gewalt, und Widerstand ist ein Widerspruch. Deswegen sind wir dann wieder genau in dem Durcheinander wie vorher. Die Gedanken als Wille, Gedanken, die sagen „Ich muss; Ich entschließe mich, ein friedvolles Leben zu führen“, Gedanken, welche eine Art zu Leben erzeugt haben, die nicht friedvoll ist, können auch nur eine Art zu leben hervorbringen, die angenommenermaßen friedvoll ist, welche aber nicht friedvoll ist. Ich glaube, dies ist wirklich ein außergewöhnlich subtiles Problem. Man kann nicht einfach nur sagen: Ich lebe ein friedvolles Leben. Das ist genau das, was in all den Klöstern gemacht wurde und von Menschen, die sich vom Weltlichen abgewandt haben; aber diese Menschen leben kein friedvolles Leben, sie kochen in sich selber.

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