Der Seelenmuskel und meine unmystischen Schmerzen im unteren Rücken

Hier schreibt Constanze Basche-Cariers

Letztes Jahr im Herbst: Eine gute alte Freundin, mit der ich vor etlichen Jahren in Wales studiert habe, heiratet. In Newcastle. Ich sitze viel an Flughäfen und im Flugzeug herum. Auf der Hochzeit trage ich – für mich sehr ungewohnt – hohe Schuhe. Für die Gruppenfotos stehen wir ziemlich lange im britischen Herbstwind. Als ich nach Hause komme, weiß ich mit einem Schlag, wie sich Schmerzen im unteren Rücken anfühlen. Ich kann am buchstäblichen eigenen Leibe erfahren, wie sich mancher Yogateilnehmer fühlt: Wenn ich mich vorbeuge, geht das nur unter erheblichem Ächzen. „Der Seelenmuskel und meine unmystischen Schmerzen im unteren Rücken“ weiterlesen

Yoga, YouTube, Achtsamkeit und Impingement Syndrom?

Hier schreibt Dr. Malte Thormählen:

Was habe ich über mich gelernt als ich mir beim Heckenscheren im Juni 17 Schulterschmerzen zugezogen habe? Das Durchhalten („Nur noch ein paar Meter.“) und Aushalten („Zähne zusammenbeißen, wenn ich fertig bin, hören die Schmerzen auf.“) Gedanken sind, die nicht helfen. „Yoga, YouTube, Achtsamkeit und Impingement Syndrom?“ weiterlesen

Ein paar Gedanken zum Thema Autismus

 

In den letzten Wochen habe ich über folgendes reflektiert:

Vielleicht sind wir in den letzten Jahren oder Jahrzehnten ziemlich tolerant geworden, wenn wir auf Menschen treffen, die ganz offensichtlich anders sind, weil sie vielleicht eine andere Hautfarbe haben, aber was ist mit Menschen, deren Andersartigkeit wir nicht auf den ersten Blick erkennen? „Ein paar Gedanken zum Thema Autismus“ weiterlesen

Die Stimme aus dem Off: unser innerer Kritiker sitzt uns auf dem Schoss

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das von sich eine schlechte Meinung hat. – George Berbhard Shaw

Ich liebe eine angeleitete Meditation von Jon Kabat-Zinn, die „Mindscape“ heißt. In dieser Meditation geht es darum, Gedanken in ihrem Entstehen zu erkennen und dann gehen zu lassen. „Die Stimme aus dem Off: unser innerer Kritiker sitzt uns auf dem Schoss“ weiterlesen

Wie zur Hölle geht das eigentlich, das Loslassen?

„Loslassen kostet weniger Kraft als festhalten. Und dennoch ist es schwerer.“ Detlev Fleischhammel.

In der Achtsamkeit, das haben viele von uns schnell kapiert, geht es um das Loslassen. „Lass einfach los!“, so lautet oft die Anleitung. Gedanken loslassen, die Vergangenheit loslassen, Verhaltensmuster loslassen und dann natürlich Lieben, die nicht in glücklichen Beziehungen endeten, loslassen. Loslassen, loslassen, loslassen… „Wie zur Hölle geht das eigentlich, das Loslassen?“ weiterlesen

Wer bin ich eigentlich oder die hunderttausend Rollen, die wir spielen

Neulich in einem unserer MBCT-Kurse sagte ein Teilnehmer: „Ich spüre, dass ich manchmal dieses kleine verletze Kind bin und dann bin ich wieder der Erwachsene, der in Perfektion seiner Arbeit nachgeht. Wer bin ich denn eigentlich?“ Und tatsächlich ist dies ja eine so etwas von interessante Frage, die sich aber natürlich schwerlich beantworten lässt. „Wer bin ich eigentlich oder die hunderttausend Rollen, die wir spielen“ weiterlesen

Is everything you think you know about depression wrong? – Vielen Dank Johann Hari für diesen Artikel

Als ich 20 Jahre alt war haben mir zwei verschiedene freundliche Psychiaterinnen verschiedene Antidepressiva verschrieben, die überhaupt nicht geholfen haben. Man erklärte mir, dass eine Depression zurückzuführen sei auf ein Botenstoff-Ungleichgewicht im Gehirn, dass einfach Serotonin in meinem Gehirn fehle und man hier mit einem Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer sehr gut ansetzen könnte. Mit diesem Wissen im Hinterkopf fühlte ich mich irgendwie als schwarzes Schaf in der Gemeinschaft der Depressiven „Is everything you think you know about depression wrong? – Vielen Dank Johann Hari für diesen Artikel“ weiterlesen

Mein Zahn tut weh und das alte Lied der Menschheit

Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.  – Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Es war im April 2017 und ich hatte Zahnschmerzen. Ich habe nicht besonders gute Zähne. Aber Erfahrung mit Zahnschmerzen habe ich trotzdem sehr wenig. Ich drehe den Kopf von links nach rechts. Es wird nicht besser. „Mein Zahn tut weh und das alte Lied der Menschheit“ weiterlesen

Was man im neuen Jahr für die psychische Gesundheit tun kann

Ein neues Jahr liegt vor einem. 365 Tage, unbeschriebene Tage, leere Blätter. Zukunft. In Wahrheit nur eine Vorstellung unseres Geistes, nicht wirklich real, nur in unserer Vorstellung existent. Und trotzdem oder eben genau deswegen machen wir so viel damit. Hier sind sieben Strategien, die helfen können, psychisch gesund durch das neue Jahr zu gehen:

„Was man im neuen Jahr für die psychische Gesundheit tun kann“ weiterlesen